Kandidaten für Bundestagswahl stellen sich Stadtverband vor

15.04.2021, 06:00 Uhr | Die Glocke

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker aus Westkirchen hat mit Ablauf dieser Legislaturperiode seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur im Wahlkreis 130 (Warendorf) für den Deutschen Bundestag erklärt. Nun gilt es, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu finden. Dafür bewerben sich einem Bericht des CDU-Stadtverbandes Ennigerloh zufolge Katrin Schulze-Zurmussen (Direktionsassistentin, 25 Jahre) aus Everswinkel, Markus Höner (Landwirt, 44 Jahre) aus Vellern und Henning Rehbaum (MdL, 47 Jahre) aus Albersloh. In einer Videokonferenz stellten sich die Kandidaten kürzlich den Mitgliedern des Stadtverbandes Ennigerloh vor.
 In der Veranstaltung, an der rund 30 Ennigerloher CDU-Mitglieder teilnahmen, konnten sich alle Bewerber*rinnen ausführlich zu ihren politischen Standpunkten äußern. Mit der Vorstellung und mit der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde seien die Positionen deutlich geworden, wobei alle Bewerber ihre Verbundenheit zum Wahlkreis bekundet und Ihre Ziele erläutert hätten, die heimische Wirtschaft, insbesondere aber auch die Interessen der heimischen Landwirtschaft zu vertreten, teilten die Verantwortlichen mit. Für die Bewerber spielte auch der Klima- und Umweltschutz eine große Rolle. Die CDU habe auf diesem Feld wichtige Akzente gesetzt, damit Deutschland als eines der wohlhabendsten Länder weltweit eine Vorreiterrolle einnehme. Auch Fragen zur Schul- und Migrationspolitik seien bei der Veranstaltung erörtert worden.
Moderiert wurde diese von Dirk Aufderheide, Vorsitzender der CDU-Ortsunion. Zuvor hatte Guido Gutsche, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Ennigerloh die Teilnehmer begrüßt. Mit ihren Erfahrungen in lokalen, parteipolitischen oder überregionalen Gremien stünden „der CDU 3 hervorragend qualifizierte Bewerber“ für die Kandidatenkür zur Verfügung, teilten die Verantwortlichen weiter mit.
Der CDU-Kreisverband wird seinen Kandidaten für die Bundestagswahl am 24. April nominieren. Ursprünglich sollte die Kandidatenkür schon im November stattfinden. Sie wurde aber wegen der Pandemie verschoben.