Radtour mit Besichtigung

PHOENIX Beckum als Ziel

CDU Ortsunion Ennigerloh besichtigt PHOENIX Zementwerke –

Familienradtour verbindet Bewegung, Information und Geselligkeit

Die diesjährige Familienradtour der CDU Ortsunion Ennigerloh führte am Samstag, 4. Juli, mit zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Ennigerloh nach Beckum.

Unter der Führung von Bernhard Becklönne auf der von ihm geplanten Radroute stand in diesem Jahr die Besichtigung der PHOENIX Zementwerke Krogbeumker GmbH & Co. KG im Mittelpunkt der rund 25 Kilometer langen Tour.

Im Zementwerk wurden die Teilnehmer von Ingo Rampelmann, Leiter des Elektrobereichs, begrüßt und erhielten eine informative und fachkundige Führung durch das traditionsreiche Unternehmen. Dabei wurde deutlich, dass das im Jahr 1914 gegründete Werk bis heute erfolgreich als Familienunternehmen im Privatbesitz geführt wird und ein wichtiger Bestandteil der Zementregion Beckum–Ennigerloh ist.

Während des Rundgangs erfuhren die Besucher, dass das Werk sein Rohmaterial aus einem nur etwa zwei Kilometer entfernten eigenen Steinbruch bezieht und durch kontinuierliche Modernisierungen seine Wettbewerbsfähigkeit sichert. Mit einem jährlichen Zementabsatz von rund 30 Millionen Euro Umsatz leistet das Unternehmen einen bedeutenden Beitrag zur regionalen Wirtschaft.

Beeindruckend in einem Zementwerk ist immer wieder die umfangreiche Technik im Prozess der Zementherstellung, zumal man in Zementwerken hier in der Region auch viele Maschinen und Anlagen von Maschinenbauern hier aus der Region findet, so z. B. noch ein Kalksteinbrecher von der früheren Fa. HISCHMANN aus Ennigerloh, der Drehofen und weitere Anlageteile von der Fa. POLYSIUS, Neubeckum, eine Verpackungsanlage mit einem modernen Roto Packer von der Fa. HAVER & BOECKER, Oelde, sowie auch ein Hochleistungssackpalettierer von der Fa. BEUMER, Beckum.

Ein weiterer Schwerpunkt der Führung war die Ausbildung junger Fachkräfte.

PHOENIX bildet kontinuierlich Auszubildende in verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen aus und investiert damit in die Zukunft des Unternehmens und des Industriestandortes.

Ausführlich erläuterte Ingo Rampelmann zudem die großen Herausforderungen, vor denen die gesamte Zementindustrie steht. Insbesondere die notwendige Transformation auf eine weitgehend CO-freie Zementproduktion erfordert enorme technologische Entwicklungen und Investitionen.

Diese finanziellen Belastungen können nach Aussage des Unternehmens von den Betrieben allein kaum getragen werden und stellen die Branche vor erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen.

Dirk Aufderheide, Vorsitzender der CDU – Ortsunion Ennigerloh, bedankte sich herzlich bei Ingo Rampelmann / Firma PHOENIX Zementwerke für die offene und informative Darstellung der aktuellen Situation der Zementindustrie sowie für die interessanten Einblicke in Produktion, Technik und Zukunftsperspektiven des Unternehmens.

Zum gelungenen Abschluss der Besichtigung hatte Franz Wiemann für eine gemütliche Erfrischungspause mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee gesorgt. Auch hierfür sprach ihm die CDU Ortsunion ihren herzlichen Dank aus.

Die Familienradtour zeigte erneut, wie sich Bewegung, Gemeinschaft und interessante Einblicke in die heimische Wirtschaft auf gelungene Weise miteinander verbinden lassen. Die Teilnehmer kehrten mit vielen neuen Eindrücken und einem vertieften Verständnis für die Bedeutung der regionalen Industrie nach Ennigerloh zurück.



Alfons Lütke-Cosmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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